Das ehem. Augustinerkloster St. Katharina wurde erstmals 1271 urkundlich erwähnt und beherbergt heute die Stadtverwaltung und Rathaus. Die ehemalige Klosterkirche St. Katharina ist im Kern hochgotisch, in ihr befindet sich heute der Große Rathaussaal (erbaut 1280/85). Der Langchor wurde um 1320/25 erbaut. Des Weiteren gehörte zu der Anlage das vierflügelige Barockkloster, die Landarmenhaustrakte, die teilweise 1884 klassizistisch überformt wurden, mittelalterliche und barocke Keller sowie das barocke Traufenhaus aus dem Jahre 1769, welches 1782 erweitert und im Louis-Seize-Stil (bez. 1782) überformt wurde. Letzteres besitzt mittelalterliche Einstützenkeller. An der Ecke der rückseitigen Grundstücksgrenze befinden sich Architekturteile, die aus den Jahren um 1758 stammen.
Der 1943 begonnene Luftschutzhochbunker ist im Dachbereich unvollendet. Er besitzt einen neungeschossigen Stahlbetonturm mit anschließendem Flachbunker, beide sind zweigeschossig unterkellert. Um den Bunker als historisches Bauwerk zu tarnen, besitzt er ein steiles, nicht vollendetes Walmdach. Der Bunker war der einzige in der Trierer Altstadt und für die Notunterkunft von bis zu 2200 Personen konzipiert.
Die siebenbogige sandsteinverkleidete Eisenbetonkonstruktion wurde 1912/13 unter Stadtbaumeister Balduin Schilling nach Plänen des Architekturprofessors Paul Meißner erbaut. Aufgrund der Straßenführung mussten die Brückenköpfe angepasst werden, indem die Brücke von West nach Ost ansteigt und den Fluss nicht im rechten Winkel quert. Die Brücke wurde 1914 von Kaiser Wilhelm persönlich eigeweiht.
Die landschaftsprägende Markuskapelle wurde 1902/03 im neugotischen Stil aus rotem Sandstein erbaut. Die bauzeitliche Ausstattung ist mit den vier Buntglasfenster im Chor und dem Tympanon (Kreuz und zwei Tauben) aus dem Jahre 1957 (erbaut von R. Heß) erhalten.
Der ehemalige Lokschuppen ist ein langgestreckter Rotsandsteinquaderbau mit Polonceaudach und turmartigen Eckpfeilern. Errichtet wurde das Gebäude um 1871.
Die Marienstatue befindet sich linksseitig der Mosel auf dem höchsten Punkt der Sandsteinfelsen mit herrlichem Ausblick auf Trier und das Moseltal. Sie besteht aus einem aus einem aufgesockelten Turm. Auf der balustergesäumten Aussichtsplattform steht über einem achteckigen Sockel eine Marienstatue. Erbaut wurde die Mariensäule von 1859-1866 nach Entwürfen der Architekten Ch. W. Schmidt und J.P. Schmidt. Die Maria Immaculata wurde nach Skizzen von G. Renn aus Speyer entworfen. Die Säule hat eine landschaftsbildprägende Wirkung.
Das Marktkreuz auf dem Hauptmarkt steht auf einer aufgesockelten, spätantiken Säule aus dem 4. Jahrhundert. Ein karolingisches Kapitell (Kopie) sowie ein wohl ottonisches Kreuz (Kopie) aus dem Jahr 985 schmücken die Säule. Eine Renovierung fand 1724 statt.
Der straßenbildprägende, sogenannte Martinerhof ist der ehemalige Zehnt- und Wirtschaftshof des Martinsklosters. Es handelt sich um einen langgestreckten, stumpfwinkligen und geknickten Krüppelwalmdachbau aus dem Jahr 1752. Er enthält wohl auch ältere Teile und zeigt im Inneren des Kopfhauses eine Malerei aus dem 19. Jahrhundert.
Beschreibung: Der ehemalige Metternicher Hof ist ein Renaissancebau mit Pfeilerarkaden und einer offenen Galerie. Dazu gehört eine Renaissance-Torfahrt. Eine weitere Torfahrt ist mit einer Inschriftplatte versehen und wurde nach 1806 erbaut. Unter dem mittleren Teil der Hofanlage liegt ein romanischer Keller aus der Zeit vor 1339. Haus Nr. 4 ist ein dreigeschossiges Wohnhaus mit Reformstil, das 1909 nach Plänen des Architekten Peter Marx erbaut wurde. Teile der originalen Innenausstattung sind noch vorhanden.
Dieses Denkmal für J. P. W. Stein ist ein Obelisk auf einem aufwendig gestalteten Sockel. Errichtet wurde das Denkmal 1831 durch den Steinmetzmeister J. Seeberger.
Das Pegelhaus mit Geländer ist ein kleiner, turmartiger neugotischer Putzbau mit Spitzhelm. Es wurde um 1897 erbaut. Das nördlich anschließende Geländer mit Eisengussauffüllungen sitzt zwischen Sandsteinpfeilern. Pegelhaus und Geländer wurden nach leicht abgeänderten Entwürfen des Architekten Johann Georg Wolff von 1844 gebaut.
Dieses übergiebelte Sandsteinquadertor mit zwei Abtswappen aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts ist ein barocker Portalbau. Errichtet wurde der Torbogen wohl vom Architekten Ch. Kretzschmar.
Der ehemalige Städtische Schlachthof wurde in den Jahren 1893/94 errichtet. Er bestand aus einem Kühlhaus mit Wasserturm, zwei Schlachthallen, einem Verwaltungsgebäude (Nr. 63) und Freibank (Nr. 59). 1908 wurde das Kühlhaus aufgestockt und erweitert, um dort eine Eisfabrik zu erschaffen. Bis in die 1980er Jahre fungierte der Bau als Schlachthof. Von 1990 bis 1993 wurde er in die Europäische Kunstakademie umgewandelt. Noch heute ist der ehemalige Schlachthof durch Neurenaissancemotive gekennzeichnet.
Diese zehnjochige Pfeilerbasilika mit Doppelturmfassade und drei polygonalen Chorapsiden ist die ehemalige Abteikirche St. Maximin. Errichtet wurde sie zwischen 1680 bis 1684. Um 1900 wurde ein eingreifender Umbau zur Nutzung für die Maximinkaserne vorgenommen. In der Mitte des 18. Jahrhunderts wurde ein Torbau hinzugefügt. Es findet sich nach wie vor ein Rest der Beringmauer des ehemaligen Klosterkomplexes. Im 18. Jahrhundert wurde zusätzlich ein Gartenpavillon errichtet. Unter dem Kirchengebäude befindet sich ein Spätantikes christliches Gräberfeld mit mehreren hundert Gräbern und Steinsarkophagen.
Die aus der antiken Epoche stammende Stadtmauer wurde um 160 begonnen und mit dem Bau der Porta Nigra 196/97 abgeschlossen. Sie besaß eine Gesamtlänge von 6418 m und umgab eine Fläche von 285 ha. Im Mittelalter wurde die Stadtmauer unter teilweiser Wiederverwendung der antiken Mauer - zunächst von Erzbischof Bruno (1102-24) und später unter Erzbischof Albero (1131-52) - in ihrem Verlauf verändert. Die Fertigstellung fand erst unter Erzbischof Arnold von Isenburg (1241-59) statt. Aufgrund der im 15./16. Jahrhundert stattfindenden Belagerungen erfolgte 1460 eine Wiederherstellung und Verstärkung der Stadtbefestigung. 1689 wurde die Stadtmauer durch die Franzosen stark zerstört. 1721 – 24 wurde sie in der mittelalterlichen Linienführung, jedoch ohne die Türme, wieder aufgebaut.
Die ehemalige Kurie des Stifts St. Paulin ist ein stattlicher zweieinhalbgeschossiger barocker Walmdachbau, welcher zwischen 1779 und 1782 erbaut wurde. 1983 wurde er außen renoviert. Er gehörte zu seiner Zeit zu den reichsten Barockbauten außerhalb der Altstadt.
Im 3. Jahrhunderts wurde die podestartig erhöht angelegte Thermenanlage in der Raumabfolge (F, D, A, B und C) erbaut. Ihr Kern, dessen Mauerstrukturen einem Forum entsprechen, stammt wohl aus dem Ende des 1. Jahrhunderts. An Ost- und Westseite befanden sich Portiken und Nebenräume und nach Süden ein rechteckiger Baukörper. Weiterhin beinhaltete die Anlage ausgedehnte Hofflächen sowie Hypokaustinstallationen.
Die ehemalige Wartehalle der Endstation der 1905 eröffneten Straßenbahnlinie nach Pallien ist ein malerischer eingeschossiger Fachwerkbau mit gestuftem Walmdach sowie Ecktürmchen mit Schweifhaube, die von dem Architekten Jakob Reiter entworfen wurde. Seit 1936 wurde es nur noch als Wohnhaus genutzt. Die Wartehalle stellt ein Zeugnis der Verkehrs- und Ortsgeschichte dar.
Der kleine Bau mit Tempelgiebel wurde 1871 erbaut und ist mit einer Hebevorrichtung ausgestattet. Ursprünglich diente er der Wartung der Lokomotiven, die zum ehemaligen Bahnhof der Eifelbahn gehörten.
Der sogenannte Zewener Turm ist ein mittelalterliches Turmhaus und ein viergeschossiger Bruchsandsteinbau. Seine Funktionen im Laufe der Geschichte reichten von Wartturm an der Grenze des Trierer Kurstaates zum Herzogtum Luxemburg bis hin zum Zollturm. Um- und Anbau fanden im 19. Jahrhundert statt. Der Turm ist Zeugnis der mittelalterlichen und neuzeitlichen Territorialgeschichte.