Das Amphitheater wurde im späten 2. Jahrhundert errichtet. Es ist das einzig erhaltene seiner Art, das aus einer künstlichen Ausschüttung besteht und in eine Stadtmauer eingebunden ist. Das Amphitheater besteht aus einem Erdbau mit aufgeschütteten Rängen um die ovale Arena herum, sowie kalksteinverblendeten Stützmauern und gemauerten Eingängen. 20.0000 Zuschauer fanden in der Arena Platz. Unter der Arena befindet sich ein aus dem Schieferfelsen gehauener Keller, der schätzungsweise aus dem 3. Jahrhundert stammt. Im 4. Jahrhundert fanden Reparaturen an dem Bauwerk statt. Immer wieder wurde es in der römischen Zeit sukzessive erweitert.
Beschreibung: Die Reste des römischen Badepalastes – einst der größte vorkonstantinischen Bau Triers - stammen aus der Mitte des 2. Jahrhunderts. Die Anlage wurde bis in das 5. Jahrhundert genutzt. Heute ist nur noch ein Drittel der Fläche vorhanden. Es sind die Mauern der Kellergänge, Teile des Erdgeschosses in Gusssteinmauerwerk mit Verkleidung durch Kalkstein und Ziegeldurchschüsse und Mauerteile aus Sandsteinquadern erhalten. Ebenfalls sind Reste der marmornen Wandverkleidung vorhanden. Das auf dem Gelände befindliche Aufseherhaus und die Einfassungsmauer stammen aus dem späten 19. Jahrhundert.
Denkmaltyp: Kirche Jahrhundert: 4. Jahrhundert Baujahr: 340 Epoche: Romanik, Gotik, Renaissance, Barock, Klassizismus Sichtbarkeit: sichtbar Heutige Nutzung: Katholische Kirche
Beschreibung: Die Domkirche St. Peter ist die älteste deutsche Bischofskirche und eine der frühesten abendländischen Kirchen und religiösen Denkmäler. Der sogenannte "Quatratbau" aus den 340er Jahren wurde um 920 und um 1030 in Stand gesetzt. Im Zuge der letztgenannten Instandsetzung wurde das frühromanische Langhaus als dreischiffige, fünfachsige Pfeilerhalle und der Westchorbau (Erzbischof Poppo, um 1030-46) erbaut. Im 11. Jahrhundert folgten die Fertigstellung des nordwestlichen (1053-56) und südwestlichen (1074/75) Treppenturms, und die Weihe der Krypta unter der Westapsis (1121). Der spätromanische Ostchor mit Flankentürmen, die polygonale Apsis und Krypta (um 1160-1183 erbaut oder 1196 geweiht) stammen aus dem 12. Jahrhundert. Im Spätmittelalter wurden die Türme im gotischen Stil umgebaut (14./15. Jhd.). Anfang des 18. Jahrhunderts wurde die Domkirche durch die Hl.-Rock-Kapelle ergänzt. Nach dem Dombrand (1717) wurden 1719-25 entscheidende Umbauten von Hofmeister Johann Georg Judas vorgenommen. Noch heute findet man in der Domkirche Elemente der Romanik, Gotik, Renaissance, des Manierismus, Früh-, Hoch- und Spätbarocks sowie Klassizismus. Ausstattung: ehem. Domschatzkammer, Marienkapelle, Heiltumskammer (Hl.-Rock-Kapelle), Domkreuzgang. An- und Einbauten: westlicher, nördlicher, östlicher Kreuzgangflügel. 1901 wurde anstelle der alten Sakristei eine neue neugotische Sakristei erbaut.
Beschreibung: Gegen Ende des 3. Jahrhunderts wurde mit dem Bau des Badepalastes begonnen. Der Grundriss basierte auf dem Raumkonzept "Großer Kaisertyp". Ein Jahrhundert später wurden Teile der Anlage aufgrund eines Umnutzungskonzepts, dort ein Kaiserforum, Palast und Amtsgebäude zu errichten, abgerissen und die Thermen umgebaut. Im 12. Jahrhundert gelangte die Anlage in Besitz des fränkischen Königs und wurde Sitz des Burggrafen in Trier. Im Jahre 1102 bis 1152 wurden die Kaiserthermen mit dem Bau der mittelalterlichen Stadtmauer als Eckbastion und Stadttor in die Stadtmauer eingebunden.
Denkmaltyp: Kirche Jahrhundert: 4. Jahrhundert Baujahr: 305 - 311 Epoche: Römische Architektur Sichtbarkeit: sichtbar Heutige Nutzung: Evangelische Kirche
Beschreibung: Die ürsprüngliche antike Palastaula, erbaut 305-301, prägt noch heute mit ihrem monumentalen Rechtecksaal mit Apside und mit dem Ziegelbau mit Rundbogenblenden und -fenstern, das Stadtbild Triers. Die Kirche ist heute der größte stützlose Innenraum der Antike. Unter ihr sind bis heute zwei Keller vom Anfang des 13. Jahrhunderts erhalten. Vor ihr erinnert ein unterirdischer kreuzgratgewölbter Kryptoportikus der ehemaligen antiken Basilika aus dem zweiten Jahrhundert an antike Zeiten.
Denkmaltyp: Kirche Jahrhundert: 13. Jahrhundert Baujahr: 1260 Epoche: Gotik Sichtbarkeit: sichtbar Heutige Nutzung: Katholische Kirche
Beschreibung: Die 1233 begonnene und 1260 fertiggestellte Liebfrauenkirche besitzt einen gestaffelten frühgotischen Zentralbau. Nach mehreren Restaurierungen im 19. Jahrhundert (1859-76, 1881/84, 1890-1904) wurde die Kirche im 2. Weltkrieg 1944 teilweise zerstört. Es folgte eine Wiederherstellung von 1946-50 durch den Architekten Mathias Hemgesberg. Im Jahre 1992 fand die Vervollständigung der Skulpturen des Westportals statt. Im Inneren befindet sich immer noch ein Großteil der originalen Ausstattung. 1255 entstand das "Paradies" zwischen dem Nordportal von Liebfrauen und dem Seitenschiffsportal des Doms unter Verwendung frühmittelalterlicher Mauerpartien. 1986 wurden die Liebfrauenkirche sowie eine Holzkanzel im Rokokostil in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.
Beschreibung: Die Porta Nigra, eines der besterhaltenen und größten Stadttore der Antike, war das Nordtor der Stadtbefestigung und wurde ab dem 2. Jahrhundert erbaut. Die Toranlage besteht aus einem Mittelbau mit Innenhof als Zwinger und zwei Fenstergeschossen und flankierenden Türmen. Der Bau ist ein Sandsteinquaderbau auf Bruchsteinfundament. 1030 wurde im Zuge des Stadtmauerbaues anschließend an die Porta Nigra das Kanonikerstift St. Simeon erbaut. Nach 1134 wurde die Porta Nigra mit nur wenigen Veränderungen zur Doppelkirche umgewandelt. Später (wohl 1148-53) wurde eine Apsis angebaut. Die letzten Verschönerungen der Kirche mit Rokokodekor fanden um 1750 statt. Napoleon I. schließlich alle antiken An- und Einbauten entfernen.
Beschreibung: Die Römerbrücke ist eine Steinpfeilerbrücke. Sie wurde dendrochronologisch auf die Jahre 154-157 datiert. Die Einwölbungen existieren seit 1343 bzw. 1719.